FAQ: Kinder und Medienkonsum – körperliche und psychische Folgen

Kinder, selbst die Kleinsten, werden derzeit an die digitalen Geräte herangeführt und verbringen damit viele Stunden am Tag. Zum Teil, weil ihre Eltern keine Zeit haben, sich ausreichend mit ihnen zu befassen, zum Teil, weil das die einzige Möglichkeit ist, mit ihren Freunden Kontakt zu halten. Der allergrößte Schub in Richtung Medienkonsum und einer umfassenden Integration digitaler Geräte in den Alltag von Kindern erfolgt jedoch durch die digitale Beschulung.

Hier finden Sie, knapp zusammengefasst, was an wissenschaftlichen Befunden zu den körperlichen und psychischen Folgen übermässigen Medienkonsums bei Kindern vorliegt:

Kurzsichtigkeit, Adipositas, Haltungsschäden, Depressionen, Suchtverhalten, so z.B. zusammenfassend der Gehirnchirurg und Hirnforscher Manfred Spitzer 2018. Er zitiert auch Studien aus den USA, die einen Anstieg der Selbstmordrate unter Jugendlichen infolge von Mobbing festgestellt haben wollten, dies wird teilweise kritisiert.

https://schulforum-berlin.de/wp-content/uploads/2018/11/Buch_Manfred-Spitzer.pdf

Dysfunktionales Sozialverhalten, verminderte soziale Intelligenz, soziale Ängstlichkeit, Einsamkeit, depressive Verstimmtheit und vermeidende Problemlösestrategien (Realitätsflucht) identifizierte dieser Artikel im Deutschen Ärzteblatt bereits 2007:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/56968/Uebermaessiger-Medienkonsum-von-Kindern-und-Jugendlichen-Risiken-fuer-Psyche-und-Koerper

Weitere Artikel:

https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/smartphones–kinder-sollten-nicht-zu-viel-mit-dem-handy-spielen-7355046.html

https://www.focus.de/familie/eltern/kindergesundheit/kinder-haben-weniger-weisse-gehirnmasse-hirnforscher-warnen-vor-folgen-der-handynutzung_id_11321531.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/digitales-leben-sind-smartphones-und-tablets-fuer-kinder-schaedlich/25172782.html

FAQ: Kinder und Medienkonsum – körperliche und psychische Folgen